Nuit de la Photographie 2013, Foto: Thomas Pflaum
Nuit de la Photographie 2013, Foto: Thomas Pflaum
Nuit de la Photographie 2013, Foto: Peter Liedtke
Nuit de la Photographie 2013, Foto: Peter Liedtke
Nuit de la Photographie 2013, Foto: Melanie Kemner
Nuit de la Photographie 2013, Foto: Melanie Kemner
Nuit de la Photographie 2013, Foto: Thomas Pflaum
Nuit de la Photographie 2013, Foto: Thomas Pflaum

#instaworldruhr

#instaworldruhr schafft eine neue Plattform im Online-Dienst Instagram zur Sammlung und Sichtbarmachung einer breiten fotografischen Beschäftigung mit der Region Ruhrgebiet. Dabei ist das Projekt sowohl fotografisches, kommunikatives und soziales Experiment. Was gefällt und wird fotografiert? Aber auch: Was fällt positiv aus der Masse des Abgelichteten heraus? Sind Massenbeliebtheit und Expertenmeinung gleich? Aber auch: Welche Entdeckungen werden gemacht, die vorher noch nie so gesehen wurden?

#instaworldruhr sucht nach neuen Bildern, nach unbekannten Orten, nach Urbanität im Zwischenraum und nach anderer Schönheit, vielleicht auch nach einer neuen Leichtigkeit in der Fotografie. Die Motive können Menschen sein, aber auch Orte, Events und meditative Augenblicke, modernste Architektur und abgewrackte Ruinen, private Partys an der Ruhr oder Kunstwalks an der Emscher. Aber die Bilder sollen „Heimat“ Ruhrgebiet thematisieren, was nicht bedeutet, das alles schön sein muss. Kritische Bilder sind mindestens genauso gern gesehen wie superschöne.

Bei #instaworldruhr kann jeder teilnehmen, der einen Instagram-Account besitzt, indem er Bilder, die sie oder er auf die Seite einspeisen möchte, mit dem Hashtag #instaworldruhr versieht. Damit ist das Bild im Projekt. Ein Ruhrgebietsbezug sollte sichtbar oder zu erahnen sein, was nicht bedeutet, dass auf jedem Foto ein Förderturm zu erkennen sein muss – eher fast im Gegenteil. Die Größe der Bilder sollte möglichst mindestens 1080 x 1080 Pixel betragen.

#instaworldruhr wird in einem zweiten Schritt durch eine Jury von sowohl der klassischen Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie zugehörigen Personen, als auch von anerkannten „Stars“ der Instagram Fotografie aus diesem Speicher ihre persönlich besten Bilder auswählen, die wiederum auf einer „Best of“ - Seite landen. Interessant wird sein, ob die Bilder mit den meisten Likes auch die erste Wahl der Experten sein wird und auch wer welche Fotos auswählen wird.

Die #instaworldruhr Jury besteht aus:
Phoebe Drager – Instagrammerin palomaparrot
Ditmar Schädel – Vorsitzender der DGPh (Deutsche Gesellschaft für Photographie)
Jan Schmolling – stellv. Leiter Deutsches Kinder- und Jugendfilmzentrum
Sebastian Spasic – Instagrammer AKUsepp

#instaworldruhr – Die lange Nacht der Fotografie wird im Herbst 2016 diese ausgewählten Fotos nach Einbruch der Dunkelheit an die Außenfassade des Wissenschaftspark Gelsenkirchen projizieren, untermalt durch maßgeschneiderte DJ-Musik. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos. Die Fotografen stellen ihre Bilder durch Kennzeichnung mit #instaworldruhr für die Projektion kostenlos zur Verfügung. Alle weiteren Rechte verbleiben bei den BildautorInnen.

#instaworldruhr bringt die Community in Bewegung. Bei sogenannten Instawalks, die während der Projektphase an verschiedenen Orten im Ruhrgebiet stattfinden , wird einerseits das Miteinander der Community gepflegt und  andererseits Nachschub an neuen und anderen Bildern geliefert.

#instaworldruhr ist ein Projekt von Pixelprojekt_Ruhrgebiet und bild.sprachen und wird von Peter Liedtke entwickelt und durchgeführt. Es wird gefördert durch den Wissenschaftspark Gelsenkirchen, die Stadt Gelsenkirchen, die Sparkasse Gelsenkirchen, den Regionalverband Ruhr und den Förderverein Pixelprojekt_Ruhrgebiet

 

 

 

 

Aktuelles:

08.06. - 30.9. 2017

Ausstellung Pixelprojekt_Ruhrgebiet Neuaufnahmen 2016/2017